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Archiv

  • ver-suchen

    Bild-Quelle: © ulleo/Pixabay.com

    „… Erfüllt vom Heiligen Geist, kehrte Jesus vom Jordan zurück. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage lang…“ Lk 4,1

    in der wüste
       meiner einsamkeit
       meiner leere
       meiner sehnsucht
    versuch ich aus steinen brot zu machen
       aus gleichgültigkeit liebe
       aus abneigung zuwendung
       aus mißtrauen verständnis
    um meinen hunger zu stillen

    in der wüste meines lebens versuche ich
       meinen hunger zu stillen
       meine not zu lindern
       mein glück zu erzwingen
    versuch ich aus steinen brot zu machen

    aus steinen
    brot
    für mich

    © Gisela Baltes

  • Barweiler

    Bereits 970 bestand eine Kapelle in Barweiler. 1466 wurde sie Pfarrkirche und wäre wohl auch eine unter vielen Kirchen der Eifel geblieben, wenn nicht …
    Alles begann in den Jahren 1726  und 1727. Die hölzerne Muttergottes Statue wurde mit einer weißen Lilie geschmückt. Die Blume verdorrte. Mitte September begann sie jedoch erneut zu blühen und fünfzehn Knospen auszutreiben. Diese Begebenheit wiederholte sich im Folgejahr um dieselbe Zeit. So setzte die Verehrung des Gnadenbildes ein und größere Wunder folgten: Bereits ab 1727 und 1728 sind die ersten Heilungswunder belegt und so reicht der Strom der Menschen, die Hilfe und Zuflucht beim Gnadenbild suchen bis heute, was an den zahlreichen Votivtafeln abzulesen ist. Im Auftrag des Erzbischofs von Köln wurde das Wunder durch den Abt des Klosters Steinfeld geprüft und anerkannt.

    Wallfahrtszeit: September und Oktober.

    Ansprechpartner:
    Kath. Pfarramt St. Johannes d. Täufer, Kirchstr. 28, 53518 Adenau
    Tel. 02691-9357510
    pfarramt-adenau(at)t-online.de

  • Müllenwirft

    Vom 16. bis zum 19. Jh. befand sich im Wirftbachtal eine der bekanntesten Wallfahrtsstätten der Hocheifel. Bereits vor 1500 muss eine  Kapelle „zur Not Gottes“ dort errichtet worden sein, die mit dem Johanniterorden in Adenau verbunden war. Wurde die Kapelle nach der Säkularisierung im 19. Jahrhundert noch als Stall und Scheune genutzt, so blieb  in der ersten Hälfte des 20. Jh. nur noch das Einebnen der verfallenen Reste. 1989 ließen die Nachkommen der letzten Pächterfamilie am Waldrand in der Nähe der ursprünglichen Anlage eine kleine Kapelle errichten, damit die Erinnerung an diese Wallfahrtsstätte nicht ganz verschwindet. Inzwischen lebt alljährlich der alte Brauch der Wallfahrt zur „Not Gottes“ wieder auf und so kommen nicht nur Wanderer, sondern besonders in den ersten Julitagen zunehmend mehr Pilger und erwecken die jahrhunderte alte Tradition zu neuem Leben.

    Wallfahrtszeit: am 1. Juliwochenende 15.00 Uhr Andacht in der Müllenwirft

    Ansprechpartner:
    Kath. Pfarramt St. Johannes d. Täufer, Kirchstr. 28, 53518 Adenau
    Tel. 02691-9357510
    pfarramt-adenau(at)t-online.de

  • Schuld

    Eine kleine Kapelle muss bereits vor 1700 als Vorläufer der heutigen Kapelle dort gestanden haben. Der Legende nach soll ein Bauer aus Schuld aufgrund eines Hochwassers in die starke Strömung  der Ahr geraten sein. In Todesangst rief er die Jungfrau Maria um Hilfe an und versprach den Bau einer Kapelle auf dem gegenüber liegenden Berg. So erhielt die Kapelle den Namen der Stifterfamilie: Schorn. Die in der Mittelnische des Altares stehende ursprüngliche Pieta aus dem 17. Jh. wurde 1972 gestohlen und durch eine Nachgebildete ersetzt.  Der bereits im 19. Jh. bestehende  Weg  mit sieben Stationsbildern wurde 1976 ausgebaut und als Siebenschmerzen-Weg ausgestaltet.

    Wallfahrtszeit: alle Sonntage im Mai
    Wallfahrt der Frauen: am 2. Mittwoch nach Fronleichnam
    In den Sommer-Monaten ist jeden Donnerstag Hl. Messe in der Schornkapelle.

    Ansprechpartner:
    Kath. Pfarramt St. Johannes d. Täufer, Kirchstr. 28, 53518 Adenau
    Tel. 02691-9357510
    pfarramt-adenau(at)t-online.de

  • Friedenslicht 2020

    Friedenslicht von Betlehem leuchtet jetzt auch im Dekanat Ahr-Eifel

    Jedes Jahr im Advent wird das Licht von Betlehem mit dem Flugzeug zu uns gebracht. Aber wie gelangt es von den Pfarrgemeinden in die Häuser? Pastoralassistentin Johanna Becker, Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß und Dekanatssekretärin Silvia Stollenwerk hatten die Idee, das Friedenslicht vor dem Dekanatsbüro, Dekanat Ahr-Eifel in Bad Neuenahr-Ahrweiler an die Menschen unter Beachtung der AHA-Regeln weiterzugeben und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Mitarbeiterinnen des Dekanats Ahr-Eifel wollen die Menschen in dieser Krisenzeit nicht alleine lassen und ihnen Trost und Hoffnung zusprechen. Das Angebot wurde von vielen Menschen, klein und groß, sehr gut angenommen.

    Auf dem Foto überreicht Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß (rechts) das Licht an eine Besucherin. Mit auf dem Bild sind Marion Eisler und Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.

    Foto und Text: E.T. Müller

  • Heilig-Rock-Wallfahrt des Dekanats am 30.04.2012 (Bildergalerie)

  • Eröffnung der Bibelausstellung, Advent 2018

    Die Bibelausstellung des Dekanats Ahr-Eifel im Advent 2018 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Titel: streitlustig- hinterlistig – biblisch – Life + Lovestories zum Advent öffnet am Samstag, 01. Dezember 2018 im Thermal-Badehaus

  • 25-jähriges Dienstjubiläum von Pastor Jörg Meyrer

    Pastor Jörg Meyrer ist dann mal weg
    Feiermarathon mit Priesterjubiläum zum Pfarrfest von St. Laurentius in Ahrweiler
    Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach, Rhein-Zeitung

    Ahrweiler. Für Dechant Jörg Meyrer von St. Laurentius in Ahrweiler wird es ein ereignisreiches Wochenende. Zum 25. Mal feiert die Pfarrgemeinde ihr Pfarrfest, 25 Jahre ist seine Priesterweihe nun her und am Montag bricht er auf, um sich einen Traum zu erfüllen, nämlich die 800  Kilometer lange Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg von Saint Jean Pied de Port bis nach Santiago de Compostella. „Ich bin dann mal weg“ wird es für ihn heißen, obwohl er das gleichnamige Buch gar nicht gelesen hat. Zwei Drittel des Weges will er ganz allein wandern und in den gebotenen Herbergen übernachten. Zusätzliche Bequemlichkeiten wird es nicht geben. Erst in der Schlussetappe wird ihn Schützenhauptmann Wilhelm Busch bis zum Ziel, dem Grab des hl. Jakobus, begleiten. Sicher ist er, dass er den Anstrengungen gewachsen ist, denn schließlich sei er gerade erst 50 geworden und habe auch fleißig (kurze Strecken) geübt. Bis in die letzten Septembertage hinein wird er unterwegs sein, um dann nochmals für fünf Wochen, bis Anfang November, in eine kirchliche Einrichtung nach Wien zu entschwinden. Nachdenken, das Gespräch mit Gott, Kraft sammeln und neue Ideen für die Arbeit gewinnen nennt er als Grund für seine Auszeit von den Aufgaben als Pastor und Dechant in Ahrweiler. Nach jetzt genau 25 Jahren als Priester will er ganz einfach einmal Zwischenbilanz ziehen, denn auch die Kirche habe sich gewandelt sei nicht mehr dieselbe wie vor einem Vierteljahrhundert. Daneben ist es natürlich für jeden Christen ein Traum, einmal auf dem Pilgerweg aller Pilgerwege zu gehen. Der am 30. September 1962 in Völklingen geborene Jörg Meyrer wurde am 9. Juli 1988 im Trierer Dom von Bischof Hermann-Josef Spital zum Priester geweiht. Zwar hatte er in seiner Kindheit und Jugend stets Kontakt zur katholischen Kirche, trotzdem war sein Weg zum Priester nicht immer gerade. Das bedingt auch dadurch, dass die Mutter der evangelischen Kirche angehörte. „Ich hatte viele Fragen, aber daraus ist schließlich eine enge Freundschaft zu Christus gewachsen“, erklärt er. Schließlich habe er darauf sein Leben gebaut und es nie gereut. Als Kaplan kam er nach Bitburg, als Vikar nach Saarlouis und schließlich für acht Jahre als Pastor nach Langenlohnstein bei Bad Kreuznach. Morgen vor elf Jahren trat er seinen Dienst in St. Laurentius in Ahrweiler an. Seit zehn Jahren ist er Dechant des zuständigen Dekanates. „Die Versetzung kam überraschend. Die große Gemeinde, die vielen neuen Aufgaben und die guten Vorgänger stellten Anforderungen an mich, mit denen ich erst einmal fertig werden musste“, erinnert er sich an die ersten Jahre im Ahrtal. Den genauen Tag des silbernen Priesterjubiläums am 9. Juli hat er mit seinen Semesterkollegen in Trier verbracht. Aber jetzt soll innerhalb des Pfarrfestes der Jubiläumstag mit seiner Gemeinde nachgefeiert werden. Morgen, Samstag um 18.30 Uhr, steht das feierliche Festhochamt ganz im Zeichen des Jubiläums. Familie, Freunde und Wegbegleiter werden dabei sein, wenn die Gemeinde mit ihm einen besonders feierlichen Gottesdienst begeht, zu dem natürlich auch der Kirchenchor singt. Anschließend hat bei einem Sektempfang auf dem Kirchplatz jeder die Gelegenheit, persönliche Glückwünsche zu überbringen.

    Wörtlich:
    „Ich hatte viele Fragen, aber daraus ist schließlich eine enge Freundschaft zu Christus gewachsen.“Jörg Meyrer ist 25 Jahre Priester

  • Kopfbild, Hompage Dekanat Ahr-Eifel, alt